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Hinweise zur Narkose


Bei Maskenkatzen wie der Heiligen Birma ist bei Operationen genau auf die Narkosemittelgabe zu achten. Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass eine meiner ersten Katzen nach einer notwendigen Operation sehr schwer aufgewacht ist. Ich habe mich informiert und erfahren, dass auf Grund des Fehlens eines Fettstoffes im Blut Narkosemittel besser aufgenommen werden. Bei einer Narkose ist also eine geringere Dosis notwendig. Meine Empfehlung lautet daher, vor einer Operation den Tierarzt auf diese Thematik hinzuweisen.

In diesem Zusammenhang möchte ich auch darauf hinweisen, dass geklärt werden sollte, ob eine Narkosegabe überhaupt erforderlich ist. Es gibt hin und wieder Fälle, bei denen aus Übervorsicht "Microchip-Setzungen" unter Kurz-Narkose durchgeführt werden. Dies ist aus meiner Sicht überflüssig, denn Microchips können problemlos ohne Narkose eingesetzt werden.

Mein Fazit lautet, erst prüfen, ob eine Narkosegabe erforderlich ist. Wenn sich dies nicht vermeiden lässt, dann bestehen sie bitte auf ein Gespräch mit dem Tierarzt zu diesem Thema.

Eine Frühkastration steht nicht zur Diskussion, denn wir sind überzeugt, dass die OP zu gefährlich ist und auch die Entwicklung der Katze darunter leidet.

Blutgruppen


Bei Katzen existieren drei Blutgruppen (A, B und AB). Die meisten Birma Katzen haben die Blutgruppe A. Als ich mit meiner Zucht begann, habe ich meinen Kater testen lassen und erfahren, dass er AB ist. Mir wurde gesagt AB ist sehr selten und ich begann mich über Blutgruppen zu informieren. Ich konnte feststellen, dass mein Kater sowohl von A als auch B Katzen problemlos decken kann. Dies war für mich eine sehr gute Voraussetzung und ich konnte gut beginnen. Natürlich habe ich im laufe der Zeit weiteres zu dem Thema dazugelernt und möchte hierzu einige Punkte darstellen.

Welche Blutgruppe ein Liebhabertier hat, ist nicht relevant. Für die Zucht von Birmas ist es dagegen sehr wichtig, die Blutgruppen seiner Tiere zu beachten. Die Blutgruppe A ist nicht nur die häufigste, sondern auch die dominierende. Weiterhin ist zu beschreiben, dass es reinerbige und mischerbige Katzen gibt. Ein A Katze kann entweder reinerbig (A=AA) sein oder mischerbig (A=AB) sein. Eine B Katze ist immer reinerbig (also B=BB). Welche Blutgruppen die Jungtiere haben, hängt von den Eltern ab, vereinfacht dargestellt kann man folgende Möglichkeiten aufzeigen:
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Besonders aufgepasst werden muss bei B-Zuchtkatzen. Eine Kätzin mit der Blutgruppe B kann Jungtiere mit der Blutgruppe A zur Welt bringt, wenn der Vater A ist. In diesem Fall ist Vorsicht geboten, die A-Jungen vertragen die Muttermilch die ersten 48 Stunden der B-Mutter nicht. Dies hängt mit den Antikörpern zusammen, welche durch die Geburt bei der Mutter gebildet werden.

Ausführlichere Informationen kann man den Seiten von Laboklin (Labor für Klinische Diagnostik Deutschland) entnehmen.

Wichtiges zur Ernährung


Mit einer Heiligen Birma haben sie eine besondere Katze, eine ausgewogene Ernährung ist genauso wichtig, wie Liebe und Streicheleinheiten. So haben sie mit ihrer Katze einen richtigen Freund fürs Leben.

Meine Katzen bekommen ausschließliche Premiumfutter u.a. von Almo Nature oder Feline Porta 21 Kitten. Wer bei mir ein Birmchen erwirbt, wird hierüber genauestens informiert und bekommt für die erste Zeit eine Auswahl an Futterdosen mit.
Abgegeben werden von mir die Kleinen ab der 12. Woche.

Neben einer ausgewogenen Ernährung ist natürlich viel Liebe und Aufmerksamkeit für die Katzen wichtig. In meiner kleinen Zucht sind die Katzen in das Familienleben eingebunden und wachsen mit viel Zuwendung auf. Dies hat für mich allerhöchste Priorität, die Birmchen sind für unsere Familie etwas Besonderes. Dies ist meiner Meinung nach die beste Voraussetzung für unseren Nachwuchs!

Zuchterfahrung


Bei der Auswahl eines neuen Jungtieres empfehle ich genau zu beachten, welcher Typ Katze zu welchem Haushalt passt. Innerhalb einer Zucht ist dies natürlich äußerst wichtig. Es gibt hier bestehende Hierarchien, die berücksichtigt werden müssen. Aus meinem Erfahrungsschatz ist es mir wichtig, ein paar Punkte hervorzuheben, welche in Züchterkreisen unterschiedlichst bewertet werden:

Es gibt Situationen in einer Zucht, die es erforderlich machen, Katzen von einander zu trennen. Dies ist für den Züchter ein erheblicher Mehraufwand und verursacht Stress. Manche Katzen können sich schwer in eine Gruppe eingliedern. Dies kann mit der Linie einer Katze oder auch mit früheren Erlebnissen zusammenhängen, der Grund hierfür ist noch nicht genau erforscht. Hier ist der Züchter gefragt, im Sinne des ganzen Zwingers zu handeln und eine bestmöglichste Ausgangssituation für alle zu schaffen. Eine Möglichkeit ist die räumliche Trennung, die hin und wieder gewählt werden muss. Des weiteren gibt es innerhalb einer Zucht natürlich auch Kastraten, die schweren Herzens aufgrund dieser Situation auch mal abgegeben werden müssen. Dies ist nicht immer einfach, aber auch hier gilt: Ruhe für den gesamten Zwinger hat Vorrang!!!

Meine Devise ist, im Vorfeld kritische Punkte zu betrachten. Gerade bei Liebhaberkäufern empfehle ich genau zu überlegen, welche Kitten am besten zu einem passen:

  • Kitten, die in einer Familie mit Kindern geboren wurden, sind z.B. bereits an einem bestimmten Geräuschpegel gewohnt und können sich generell leichter in einer neuen Umgebung zurechtfinden.
  • Wenn einem die ersten Jahre eines Kitten zu anstrengend sind, kann überlegt werden, ob man ein älteres Tier, z.B. einen Kastraten, von einem Züchter kaufen möchte

Es gibt also einiges zu überlegen, hierfür stehe ich gerne für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.
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